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Zusammensetzung der LaKoF Bayern

Die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen gibt es seit 1989. Mitglieder der LaKoF sind die Frauenbeauftragten der bayerischen Hochschulen und ihre Stellvertreterinnen. Die Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen bilden seit 1997 den Beirat, der Organ der LaKoF ist. Die LaKoF hat je eine Sprecherin für die Universitäten und für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Diese haben eine Brückenfunktion zur Politik, zu anderen gleichstellungspolitischen Einrichtungen und zur Bundeskonferenz der Frauen und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF), in der sie Mitglied im erweiterten Vorstand sind.

Die Sprecherinnen repräsentieren die LaKoF Bayern nach außen und üben eine Brückenfunktion für die Hochschulfrauenbeauftragten zur Öffentlichkeit, zur Politik und zu anderen gleichstellungsbezogenen Einrichtungen aus. Sie gelten als Fachfrauen für Anhörungen, Juryentscheidungen zu gleichstellungsbezogenen Wettbewerben und politische Entscheidungen in Sachen Gleichstellungsförderung. Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen sie die Arbeit der LaKoF und die Kommunikation untereinander sicher. 
Sie sind außerdem Mitglied im erweiterten Vorstand der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF)

Landespolitische Relevanz der LaKoF

Grundsätzlich sind die Sprecherinnen die Brücke der LaKoF zur Landespolitik. Sie gelten als Fachfrauen für Anhörungen, Juryentscheidungen zu gleichstellungsbezogenen Wettbewerben und politische Entscheidungen in Sachen Gleichstellungsförderung.

Entstehung

Grundlage für die Entstehung der LaKoF war die Einführung des Amtes der Frauenbeauftragten für das weibliche wissenschaftliche Personal und für Studentinnen an bayerischen Hochschulen durch das Bayerische Hochschulgesetz im Jahr 1988. Seither wurden Stellung und Aufgabe der Frauenbeauftragten kontinuierlich ausgebaut. Im novellierten Bayerischen Hochschulgesetz aus dem Jahr 2006 (Art. 4, Abs. 2) heißt es: 
"Frauenbeauftragte achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe nach Abs. 1.“ 

1996 installierte das Bayerische Gleichstellungsgesetz die Gleichstellungsbeauftragten für den Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich:
„Die Gleichstellungsbeauftragten fördern und überwachen den Vollzug dieses Gesetzes und des Gleichstellungskonzepts und unterstützen dessen Umsetzung. Die Gleichstellungsbeauftragten fördern zusätzlich mit eigenen Initiativen die Durchführung dieses Gesetzes und die Verbesserung der Situation von Frauen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für Frauen und Männer." (Art. 17)