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Pressemitteilung Bukof Geschlechterforschung/Gender Studies

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Die bukof hat auf ihrer Jahrestagung in Landshut (13.-15.09.2018) folgende Pressemitteilung verfasst: 

Geschlechterforschung/Gender Studies an ungarischen Universitäten erhalten!

Die ungarische Regierung hat Mitte August 2018 angekündigt, die Studiengänge der Geschlechterforschung/Gender Studies an ihren staatlichen Universitäten abschaffen zu wollen.

Dieses Vorhaben kritisiert die Bundeskonferenz der Frauen‐ und Gleichstellungsbeauftragten an
Hochschulen (bukof) aufs Schärfste.

  1. Es ist ein massiver Angriff auf die Freiheit von Forschung und Lehre – einem Kernelement demokratischer Gesellschaften.
  2. Die Autonomie der Hochschulen wird grundlegend in Frage gestellt.
  3. Eine auf exzellente Forschung und Lehre ausgerichtete Wissenschaftslandschaft darf nicht auf Geschlechterforschung verzichten.
  4. Die Erkenntnisse der Geschlechterforschung sind unabdingbar für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer offenen und vielfältigen Gesellschaft.

Deshalb fordert die bukof die deutsche Bundesregierung und die Wissenschaftsorganisationen auf, sich mit Nachdruck für den Erhalt der Geschlechterforschung an ungarischen Universitäten einzusetzen.

Kontakt: geschaeftsstelle@bukof.de

Pressemitteilung als pdf