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Aufwind für die Frauenförderung

Erfolg auf ganzer Linie: Aufwind für die Frauenförderung an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Um Karrieren zu machen, braucht es mehr als nur Förderprogramme! „Vor allem die Vernetzung und Förderung untereinander ist wichtig“, so Prof. Dr. Ayse Cicek, Professorin an der Hochschule München. Sie selbst, so erzählt die 46-jährige Pflegewissenschaftlerin, habe von den Frauenförderprogrammen der LaKoF Bayern/HAWs (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen) profitiert. Ein Stipendium sowie das Lehrauftragsprogramm haben ihr den Weg zu dieser W2-Professur ermöglicht. „Über die Förderprogramme habe ich zum einen wichtige Informationen und Lehrerfahrung sammeln können, und zum anderen habe ich wertvolle Anregungen aus erster Hand und Kontakte bei den Austauschtreffen bekommen.“

Und dass sich dieser Austausch mehr als lohnt – bestätigten auch die 40 Teilnehmerinnen auf dem ersten Alumni-Netzwerktreffen am 10. November 2018 der LaKoF Bayern/HAW an der OTH Regensburg. Der heterogene Teilnehmerinnenkreis aus aktuellen und ehemaligen Stipendiatinnen und Seminarteilnehmerinnen der Seminare
„Berufsziel Professorin an einer Hochschule“ eint eins: die Qualifizierung auf den Weg für eine akademische Laufbahn. Dass dieser Weg nicht immer ganz einfach ist, davon zeugte die Bandbreite der Gesprächsthemen der Frauen untereinander. Diese umfasste Tipps für die akademische Laufbahn über wie Familie und Beruf zu vereinbaren sind bis hin zu den Berufungsgesprächen, worauf hierbei zu achten ist, oder wie gehe ich mit Kolleginnen oder Kollegen um, von denen ich keinerlei Unterstützung erhalte. Alles Fragen, die im Kreis eine Antwort fanden.

"Unser erklärtes Ziel ist es, den Frauenanteil im Hochschulbereich auf allen Ebenen zu erhöhen. Hierfür haben die bayerischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der LaKoF Bayern zahlreiche maßgeschneiderte Förder- und Stipendienprogramme für Frauen in der Wissenschaft entwickelt“, so Prof. Dr. Christine Süß Gebhard, Sprecherin der LaKoF Bayern/HAWs. Das Engagement der LaKoF Bayern zur Frauenförderung im akademischen Bereich ist ganzheitlich angelegt. Es basiert auf einem umfassenden Programm, das aus drei Säulen besteht und in den verschiedensten Lebenssituationen unterstützt: dies bereits vor Beginn des Studiums bis hin zur Professur. Mit den Programmen soll zum einen der weibliche Nachwuchs für eine akademische Laufbahn motiviert und qualifiziert werden. Zum anderen sollen die Frauen in diesen Programmen auch Kontakte knüpfen und einen intensiven Austausch pflegen. „Daher haben wir unser Alumni-Treffen ins Leben gerufen, in dem sich die Frauen untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen,“ so Christine Süß-Gebhard.

Aus dem Alumnikonzept innerhalb der Förderprogramme der LaKoF Bayern ergeben sich neue Impulse. Vernetzung und Austausch tragen dazu bei, dass sich die Alumni-Frauen als Partnerinnen der LaKoF Bayern für die Förderung von zukünftig weiblichen Fach- und Führungskräften einsetzen. „Diese Kombination aus Netzwerken durch intensive Austauschmöglichkeiten und attraktiven Angeboten im akademischen Bereich ist für uns der Schlüssel für eine gelungene Frauenförderung“, erklärt Christine Süß-Gebhard.


Mehr zu den Förderprogrammen der LaKoF Bayern unter: www.lakof-bayern.de